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Einfach mal glücklich sein!

Gepostet von Der Winter am 31. Juli 2008
2 Kommentare | Kategorie(n): Philosophisches

Heute ist geiles Wetter! Das Thermometer zeigt um halb 9 abends noch 29,8° Celsius an und die Sonne verschwindet langsam hinter dem wunderschönen Horizont. So schön kann deutsches Wetter sein!

Sicher, auch ich habe heute den ganzen Tag lang geölt wie sonst was, alles ist irgendwie klebrig und körperliche Aktivitäten fallen schwerer. Leider sind diese Nebeneffekte des Wetters bei vielen Leuten bereits wieder ein Grund zum Meckern. Wer hat es nicht im Ohr wie sie alle jammern: “Boah das ist ja nicht auszuhalten”, “Ist das scheiße heiß” oder “Bei dem Wetter geht man ja ein”.

Und, lasst mich ehrlich mit euch sein: Ich kann und will es nicht mehr hören!

Warum jammern genau die am lautesten über das geniale Wetter, die im Winter am lautesten über die Kälte jammern und die vor 3 Wochen noch genörgelt haben das es mit dem Deutschen Sommer dieses Jahr wohl nichts mehr wird? Ich denke es zeigt viel über das Phänomen des selbstzerstörerischen Pessimismus, der irgendwie zur deutschen Volkskrankheit geworden ist.

Denn eigentlich, das ist wohl offensichtlich, geht es bei diesem Gejammer nicht ums Wetter – es geht darum einen Grund zu haben schlecht gelaunt zu sein. Wenn ich will, finde ich immer was zum meckern:

Wieso man nicht glücklich werden kann…

Gepostet von Der Winter am 5. Dezember 2007
4 Kommentare | Kategorie(n): Philosophisches

Wer kennt das nicht, immer wieder und von allen Seiten hört man sinngemäß Sätze wie: “Hab ich erst mal den neuen Job, dann…”, “Würde ich doch auswandern, dann…”, “Wenn ich diese Klausur hinter mir habe, dann…” und so weiter und sofort. Wir Deutschen sind von Hause aus pessimistisch, ja wir sind im Ausland sogar als Perfektionisten bekannt, wobei wir dies oft selbst als ewige Nörglerei bezeichnen. Und das schöne, im Job hilft uns dies durchaus weiter. Schließlich hängt der Erfolg von deutschen Autobauern, Technologie-Unternehmen, etc. direkt davon ab dass möglichst perfekt gearbeitet wird.

Doch wir, wir einzelnen Menschen, sagen und denken viel zu häufig “…, dann wär ich glücklich.” Wir leben im Futur. Was bringt uns das? Erlaubt es uns schlecht gelaunt zu sein? Rechtfertigen wir so vor uns selbst den anhaltenden Pessimismus? Wollen wir gar nicht glücklich sein? Brauch es den wirklich ein Grossevent wie die Fußball WM 2006 um die Lebensfreude in uns zu wecken?